Untersuchung des HC Corpora-Datensatzes (Blogs, News und Twitter), um eine Grundlage für einen leistungsstarken Algorithmus zur Wortvorhersage zu schaffen.
Datensatz : HC Corpora (DE-DE) mit über 2 Mio.
Textzeilen.Stichprobe : 1% Zufallsstichprobe zur Sicherstellung
der Recheneffizienz.Tools : tidytext zur Tokenisierung und ggplot2 zur
Visualisierung.Skalierung : Die Rohdateien überschreiten 550 MB, was
ein optimiertes N-Gramm-Wörterbuch erforderlich macht.Muster : N-Gramm-Verteilungen folgen dem Zipfschen
Gesetz, was eine Datenbereinigung ohne Genauigkeitsverlust
ermöglicht.Strategie : Ein Katz-Back-off-Modell wurde als
effizientester Ansatz identifiziert.Vor der Bereinigung habe ich die deutschen Rohdateien analysiert, um deren Umfang und Skalierbarkeit für die finale Wortvorhersage zu bewerten.
de_files <- c("de_DE.blogs.txt", "de_DE.news.txt", "de_DE.twitter.txt")
blogs_de <- readLines("de_DE.blogs.txt", encoding = "UTF-8", skipNul = TRUE, warn=F)
news_de <- readLines("de_DE.news.txt", encoding = "UTF-8", skipNul = TRUE, warn=F)
twitter_de <- readLines("de_DE.twitter.txt", encoding = "UTF-8", skipNul = TRUE, warn=F)
summary_table_de <- data.frame(
Datei = c("Blogs", "News", "Twitter"),
Groesse_MB = sapply(de_files, function(f) file.info(f)$size / 1024^2),
Zeilenanzahl = c(length(blogs_de), length(news_de), length(twitter_de)),
Wortanzahl = c(sum(stri_count_words(blogs_de)), sum(stri_count_words(news_de)), sum(stri_count_words(twitter_de)))
)
kable(summary_table_de, caption = "Zusammenfassung der deutschen Rohdateien", digits = 2)| Datei | Groesse_MB | Zeilenanzahl | Wortanzahl | |
|---|---|---|---|---|
| de_DE.blogs.txt | Blogs | 81.50 | 181958 | 6206038 |
| de_DE.news.txt | News | 91.16 | 244743 | 13375155 |
| de_DE.twitter.txt | 72.08 | 947774 | 11648290 |
Um eine schnelle App-Reaktion zu gewährleisten, wurde eine 1% Zufallsstichprobe gezogen. Die Bereinigung umfasste: Umwandlung in Kleinschreibung, Entfernung von Satzzeichen und Filtern von Sonderzeichen.
Ich habe N-Gramme (Wortfolgen) analysiert, um die Wahrscheinlichkeit von Wortübergängen zu bestimmen—die Kernlogik meines Prädiktors.
Bigramme bilden die Basis für die Vorhersage. Das Modell identifiziert Kombinationen wie „in der“ oder „auf den“ als hochfrequente Ankerpunkte.
bigrams_de <- sample_df_de %>%
unnest_tokens(bigram, text, token = "ngrams", n = 2) %>%
count(bigram, sort = TRUE) %>%
top_n(15, n)
ggplot(bigrams_de, aes(x = reorder(bigram, n), y = n)) +
geom_col(fill = "#e74c3c") +
coord_flip() +
labs(title = "Top 15 der häufigsten deutschen Bigramme", x = "Bigramm", y = "Frequenz") +
theme_minimal()Ich implementiere ein Katz-Back-off-Modell.
Trigramm-Match : Suche nach Übereinstimmung basierend
auf den letzten zwei Wörtern.Bigramm-Match : Rückgriff auf Ein-Wort-Match, falls
kein Trigramm existiert.Unigramm-Match : Liefert das häufigste Wort im
Datensatz als Fallback.Pruning : Entfernung von N-Grammen mit nur einem
Vorkommen.Datenstruktur : Nutzung von .rds-Dateien für
optimierte Ladezeiten.Der vollständige Quellcode für dieses Projekt und die fertige Shiny-Anwendung sind auf GitHub verfügbar: Quellcode auf GitHub ansehen